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Jesse

Herkunft: APAPA
Unser großer Schmuser ist leider über die Regenbogenbrücke gegangen. Sein großes Glück auf seiner PS währte noch nicht einmal ein Jahr, aber in diesem Jahr konnte er so viel erleben, was ihm in seinem vorherigen Leben bestimmt niemals zuteil wurde; bedingungslose Liebe, Zuneigung, viele freundliche Hundekollegen und die Freiheit auf einem Grundstück, welches größer als die gesamte Tierheimanlage in Ayamonte ist - Jesse war die letzten Monate ein glücklicher Hund und das hat er jedem gezeigt.

Leider wurde Jesse Opfer seines größten Hobbys, Stöckchen zu zerlegen. Unser Kampfschmuser schluckte dabei jedoch auch immer wieder Teile seiner "Beute" herunter, was dazu führte, dass diese sich nicht nur im Darm sammelten, sondern auch einige Stellen perforieren ließen. Auch die sofort eingeleitete Not-OP konnte ihm nicht mehr helfen. Die Verletzungen waren so schwer, dass Jesse nicht mehr aus der Narkose geholt wurde.

Jesse, du hast uns und vor allem deinem Pflegefrauchen sehr viel Freude bereitet und bleibst immer in unseren Herzen. Da dein Pflegefrauchen dich - symbolisch - noch vor deiner OP adoptiert hat, bist du als Familienmitglied gegangen und wirst bald bei deinem Rudel deine letzte Ruhe finden.

Großer Schmuser, danke für die tolle Zeit mit dir!



Rüde, geb. 2010, 57cm, geimpft, gechipt, kastriert.
Französischer Brackenmix

Neues von Jesses Pflegestelle in Gnarrenburg:
Jesse hatte Glück, nach einer gründlichen Untersuchung in einer
Tierklinik konnte Entwarnung gegeben werden. Die Kugel muss nicht
herausoperiert werden und das gebrochene Vorderbein (was die
Untersuchung leider ergab) verheilt auch sehr gut.
Er ist ein sehr lieber und anhänglicher Hund und kommt mit anderen Hunden,
egal ob Rüden oder Hündin, gut aus. Er fährt sehr gerne im Auto mit, ist
natürlich stubenrein und verhält sich in der Wohnung eher ruhig.
An der Leine ist er noch nicht ganz perfekt, aber abgeleint läßt er sich
gut abrufen und zeigt bisher keinen extremen Jagdinstinkt.

Jesse ist seit dem 02.11. auf seiner Pflegestelle in Hamburg. Dort wird seine Pflegemama ihn bei seiner Operation und Genesung begleiten. Da nicht mit Komplikationen zu rechnen ist, können Sie bei Interesse an Jesse jederzeit einen Besichtigungstermin vereinbaren.

Jesse ist sicherlich ein "ausrangierter" Jagdhund. Er kam mit tiefen Fleischwunden an beiden Vorderbeinen und stark humpelnd ins Tierheim. Leider wurden bei weiteren Untersuchungen festgestellt, dass Jesse eine Kugel in seinem Körper stecken hat. Da diese nahe der Wirbelsäule in den Weichteilen sitzt, ist bei der bevorstehenden Operation nicht mit Schwierigkeiten zu rechen. Um jedoch auch bestmögliche Rehabilitationsmöglichkeiten zu haben, entschlossen wir uns, ihn für diesen Eingriff nach Deutschland zu holen. Er wird bald ausreisen und wird dann von hier aus ein neues Zuhause suchen.
Jesse hat ein sehr freundliches Wesen und liebt es, zu schmusen. Sein Leben bei einem Jäger verlief bisher bestimmt alles andere als angenehm, zumal er zum Ende seiner Dienstzeit wahrscheinlich erschossen werden sollte. Die Ärzte gehen davon aus, dass die tiefen Fleischwunden (die inzwischen fast vollständig verheilt sind), Streifschüsse waren.
Jesse hatte einen Schutzengel, der ihn aus dem Kugelhagel holte - nun sucht er dringend nach einem "Engel", der ihm endlich Liebe, Geborgenheit und eine eigene "Familie" bietet; der arme Kerl hat es so sehr verdient!