< Zurück

Ayla

Herkunft: APAPA
Unsere Ayla lebt nicht mehr. Wer das Tierheim in Spanien kennt, kennt auch Ayla; sie war soetwas wie die Hausherrin dort. Zwar wurde sie 2011 adoptiert, doch kam sie immer wieder als Gast, wenn ihr Herrchen verreist war. Das letzte Jahr war sie ständig im Tierheim, weil Aylas Herrchen sehr schwer erkrankt war. Leider wurde auch der Gesundheitszustand von "unserer" Hündin immer schlechter, so dass unser Tierarzt beschloss, sie nach multiplem Organversagen von ihrem Kampf zu erlösen.
Ayla, ich glaube, es gibt niemanden, der dich nicht freudestrahlend auf der Regenbogenbrücke erneut in die Arme schließt ... du warst nicht immer einfach, aber du warst einzigartig! Mach's gut, große, verkannte Schmusemaus!

Nun hat auch unser Sorgenkind Ayla es endlich und endgültig aus dem Tierheim geschafft. Sie wurde in Spanien vom Eigentümer des Landes, auf welchem unser Tierheim gebaut ist, adoptiert und ist jetzt somit "unsere" Nachbarin.
Wir freuen uns sehr!


Hündin, geb.09/08, ca. 60cm, geimpft,gechipt, kastriert.

Update: Am 04.07.11 musste Ayla nun leider wieder ins Tierheim zurück. Die Pflegestelle hatte von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Aufnahme von Ayla nur vorübergehend sein wird. Dieses akzeptieren wir ausdrücklich. Nun ist es jedoch um so wichtiger, dass Ayla schnell nach Deutschland ausreisen kann, denn wir fürchten, daß ihre Anfälle im Tierheim wieder auftreten...

Bericht aus Spanien vom April 2011:
Für Ayla hatte sich eine spanische Pflegestelle angeboten, sie bis zu ihrer Vermittlung aufzunehmen. Trotz anfänglicher Probleme mit den Katzen und Dominazgehabe bzgl. den Hunden der Pflegestelle hat man sich aneinander gewöhnt und Ayla lebt nun seit etlichen Wochen auf der Pflegestelle.
Auf der Pflegestelle hatte Ayla bis jetzt keinen einzigen epileptischen Anfall, das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Anfälle wirklich von dem Stress im Tierheim abhängig sind. Die Pflegestelle berichtete uns auch, dass Ayla sehr gerne mit dem Auto mitfährt, schon alle Grundkommandos kann, stubenrein ist und man einfach gut merkt, dass sie bereits einmal ein Zuhause hatte. Sie kann sich gut benehmen und ist sehr anhänglich an ihre Menschen. Nur an der Leine kann sie noch nicht so gut gehen, da zieht sie. Ayla apportiert Stöckchen und Bälle, ist sehr intelligent und ihrem Besitzer treu ergeben.


Ihre Geschichte:
Ayla wurde uns von Engländern gebracht die wieder zurück nach England gehen wollten und sie nicht mitnehmen konnten.
Ayla ist leider nur bedingt mit anderen Hunden verträglich, sie duldet einen anderen Hund nur bei sich im Zwinger, wenn er sich ihr unterordnet.
Im Rudel "stänkert" sie ganz gerne einmal und geht keinem Streit aus dem Weg.

Zu Menschen ist sie sehr lieb und verschmust, wir gehen auch davon aus, dass
sich ihr Verhalten anderen Hunden gegenüber in einer anderen Umgebung ändern könnte, dennoch möchten wir sie am liebsten als Einzelhund vermitteln, oder zu einem Rüden, der sich ihr unterordnet und ihr quasi treu ergeben ist.
Die Hunde stehen im Tierheim unter permantem Stress, bei einigen äußert sich das in ständigem Bellen, die anderen bauen die Anspannung eben durch Raufereien ab.

Ayla hat nun leider Epilepsie entwickelt und es wird immer schlimmer durch den permanenten Stress im Tierheim. Ein Tierheim ist für einen Hund mit Epilepsie der völlig falsche Ort. Wir können ihr hier nicht einmal richtige Medikamente geben, was in einem Haushalt ohne weiteres möglich wäre.
Zur Zeit hat sie fast täglich Anfälle, manche schlimm, manche nicht so schlimm.

Aus diesem Grund suchen wir für Ayla wirklich sehr sehr dringend eine Pflegestelle, vielleicht jemanden, der sich mit Epilepsie ein wenig auskennt.

So wie es im Moment aussieht, hat man in Spanien wirlich Sorgen, dass sie im Tierheim nicht mehr lange überleben wird. Wenn die Anfälle noch schlimmer werden oder sich häufen, müssen sich die spanischen Kollegen eine Lösung überlegen, denn niemand möchte, dass sich ein Tier quälen muss.