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Hope

Herkunft: APAPA
Hope hat noch viele schöne Jahre bei ihrer lieben Adoptantin leben dürfen und erfahren, was Liebe und Geborgenheit heißt. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, Abschied zu nehmen, doch jeder, der Hope kannte und mit ihr gebangt hat, wird sie niemals vergessen. Hier die Worte ihrer trauernden Adoptantin: "Leider muss ich mit schweren Herzen euch sagen, dass für HOPE die Zeit gekommen ist, dass ich sie gehen lassen muss. Der Tumor am Bein ist groß wie ein Kinderkopf ihre Blindheit macht ihr auch sehr zu schaffen, sie ist sehr tapfer aber das war sie ja schon immer. Ihr Name HOPE war und ist für uns immer Hoffnung gewesen für mich in einer sehr schweren Zeit nach meines Mannes Tod, für sie auf ein besseres Leben - sie war die Zeit bei mir glücklich. Sie bleibt immer bei mir nicht nur im Herzen. Lg auch von Maya."


Neue Bilder von Hope - ihr geht es gut und sie hat nun auch richtiges Fell bekommen!
Wir sind sehr glücklich!

ES IST GESCHAFFT:
Die liebe Hope darf bei Ihrem Pflegefrauchen bleiben. Sie wird dort so gut versorgt und geliebt wie man es sich nur vorstellen kann. Wir sind sehr glücklich, dass es immer wieder Menschen gibt die gerade solchen Tieren eine Chance geben. Alles Gute du liebes Mädchen!

Ihre Geschichte:
UPDATE 26.08.08:
HOPE HAT EINE PFLEGESTELLE GEFUNDEN UND IST AM MITTWOCH; 20.08.08 GUT HIER ANGEKOMMEN.
Es geht ihr soweit gut und sie lebt sich langsam ein. Nun suchen wir eine endgültige Familie für die liebe Maus.

Update 15.08.08:
Hope hat noch 1-2 Wochen Zeit! Dann ist ihre Zeit abgelaufen.
Hope ist Leishmaniose positiv ( mit einem Titer von 1 : 160 ).
Sie hatte eine Familie hier in Deutschland gefunden, die sie unbedingt aufnehmen wollte. Sie sind nun aus unerfindlichen Gründen abgesprungen. Sie wollen Hope nicht mehr.
Hope lebt immer noch im Tierheim in Andalusien. Der dortige Tierarzt wird sie einschläfern, da sie eine Gefahr für die anderen Hunde darstellt. Gerade jetzt in der Sommerzeit gibt es eine Invasion von Mücken, die im Tierheim alle Hunde stechen. Da der Übertragungsweg der Leishmaniose nur über Mücken möglich ist, stellt Hope eine Gefahr für alle anderen Hunde dar. Die Mücken, die Hope stechen, können jeden anderen Hund im Tierheim auch stechen und ihn mit der Leishmaniose infizieren. Dieses Risiko möchte der Tierarzt nicht weiter eingehen. Er ist der Meinung, dass 120 gesunde Hunde diesem Risiko nicht ausgesetzt werden dürfen. Wir können uns dieser Argumentation nicht wirklich entziehen. Wir wollen aber Hope nicht aufgeben!
Er wird Hope einschläfern, wenn sich in spätestens 2 Wochen keine Lösung für sie gefunden hat! Und die einzige Lösung kann nur sein, dass sie nach Deutschland kommt. Hier gibt es diese Übertragungswege durch Mücken nicht in dieser Häufigkeit! Hier wäre sie kein potentieller Risikofaktor.
Die Hoffnung bleibt - aber sie steht auf sehr wackeligen Beinen!
Wir müssen für Hope nun eine ganz schnelle Lösung finden!
Bitte! Geben wir Hope ; die Hoffnung; nicht auf!!!
Wir haben soviel geschafft! Wir haben sie Dank vieler Spenden aufpäppeln können. Wir haben sie auf einen guten Weg gebracht! Das kann doch nicht umsonst gewesen sein!

Update 09.04.´08:
Hope macht ihrem Namen alle Ehre!
Die Hoffnung kehrt zurück, dass alles gut werden kann!
Die Ergebnisse des Bluttests sind da: Hope hat Leishmaniose. Alle anderen Ergebnisse
sind negativ!
Und auch die Leishmaniose ist mit einem Titer von 1:160 noch im Anfangsstadium und
kann gut behandelt werden. Die Krankheit kann zwar nicht geheilt werden, aber sie kann mit
entsprechenden Medikamenten zum Stillstand gebracht werden. Hope bekommt natürlich jetzt die
richtigen Medikamente und hochdosierte Vitamine, Aufbaukost, tägliche Waschungen ( sie hat
vermutlich auch noch Räude ) und sieht schon viel, viel besser aus! Wie ein kleines
Marzipanschweinchen. Auch ist ihr Verhalten schon ein ganz anderes. Hope hat den aufrechten Gang
wieder gefunden und kriecht nicht mehr. Ihre Angst vor Menschen hat sich enorm verringert.
Sie ist hoffnungsvoll - und wir mit ihr!
Hope freut sich sehr, wenn wir bei ihr sind. Sie hat einen tollen Charakter und auch ihre
psychischen Wunden scheinen langsam zu heilen. Wir sind sehr, sehr froh!
Und die beste Nachricht von allen ist: Hope hat eine Familie in Deutschland gefunden, die sie
so nimmt, wie sie ist! Hope wird zu ihr reisen, sobald sie alle Impfungen hat. Wir wollen hier
nichts überstürzen, da ihr Immunsystem noch nicht wirklich stabil ist.

Wir möchten uns ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken, die Sie uns für Hope
haben zukommen lassen!
Danke!

- Astrid Neidek + Mann und Mutter
- Beate Oberem
- Fam. Juffernholz
- Rainer + Silke Rindt
- Barbara Richters + Familie
- Marina Lange + Familie
- Ines Linke
- Petra Willekens + Familie
- Familie Preuß
- Astrid Schmidt


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Wir haben sie Hope - die Hoffnung- genannt.
Und eben diese, sind wir nicht bereit aufzugeben!

Hope wurde auf der Straße gefunden. In einem Zustand, der mehr an Tod als
an Leben erinnert.Ihre beiden Augen waren komplett zugeschwollen und
vereitert, sie war schwer unterernährt, mit hängendem Gesäuge, ohne Fell,
von Wunden übersät. Hope war am Ende ihrer Kräfte! Sie war nur noch in
der Lage sich irgendwie auf den Beinen zu halten. Wir vermuten, dass Hope
als Gebärmaschine herhalten musste. Die Merkmale sind eindeutig: schwer
entzündetes und hängendes Gesäuge, ausgezehrt bis auf die Knochen und
absolut orientierungslos auf der Straße. Sie wird in einem Verschlag
gelebt haben und diesen niemals verlassen haben. Als es mit ihr
" zu Ende " ging und sie in diesem Zustand nur noch lästig und unnutz
wurde, musste sie raus. Die leichteste Methode ist die, sie einfach
irgendwo auf der Schnellstraße auszusetzen - im sichern Glauben daran,
dass sie überfahren wird.

Hope ist ein Engel! Sie ist nur dankbar und lieb! Sie hat Schmerzen
und wir behandeln sie täglich, damit ihre Wunden abheilen können.
Sie lässt sich alles ganz geduldig gefallen. Sie freut sich sogar,
wenn wir kommen. Sie duckt sich dann, macht sich ganz klein und hofft
darauf, dass sie keine weiteren Schmerzen ertragen muss. Hope muss
fürchterlich mißhandelt worden sein - sie kriecht mehr, als sie aufrecht
steht. Trotzdem kommt sie ganz zögerlich, schwanzwedelnd auf uns zu.
Sie macht sich dann ganz klein, hat ihr Köpfchen auf dem Boden und
sieht uns mit ihren schlimmen, wunderschönen Augen an. Sie ist trotz
ihrer Geschichte voller Hoffnung, dass die Menschen gut sein können.
Das sieht und merkt man ihr an! Sie glaubt an uns. Vermutlich, weil
sie zum ersten mal in ihrem Leben Liebe spüren darf.

Wir wissen nicht woran Hope erkrankt ist, oder was ihr passiert ist,
oder woher diese fürchterlichen Verletzungen kommen.
Auch unser Tierarzt weiß es nicht. Wir warten u.a. noch auf das Ergenis
des großen Bluttests - vielleicht bringt das Aufschluss.

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"Ich sah die Hunde in ihren Zwingern im Tierheim, Abfall der menschlichen
Gesellschaft.

Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Furcht und Verzweiflung,
Traurigkeit und Betrug.

Und ich war böse.

"Gott", sagte ich, "das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?"

Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise: "Ich habe etwas
getan - ich habe Dich geschaffen."

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